In 8 Schritten zur erfolgreichen Betriebssystem-Migration.

Der Wechsel von einem Betriebssystem zu einem anderen bringt für IT-Professionals einige Herausforderungen mit sich. In diesem Artikel erfahren Sie, welches die wichtigsten Stolpersteine bei der Betriebssystem-Migration sind und wie Sie diese künftig mit Hilfe von acht Schritten für einen erfolgreichen Betriebssystem-Wechsel umgehen können.

Die größten Stolpersteine beim Wechsel des Betriebssystems

Diese fünf Stolpersteine sollten Sie bei Ihrer Betriebssystem-Migration unbedingt beachten.

Stolperstein #1: Hardware-Kompatibilität

Ihre Hardware ist nicht mehr kompatibel mit dem neuen Betriebssystem. Dies passiert immer noch regelmäßig. In solch einem Fall gibt es für Sie drei Möglichkeiten:

  1. Sie gehen das Risiko ein und migrieren trotzdem.
  2. Sie bleiben beim alten Betriebssystem.
  3. Sie kaufen neue, kompatible Hardware.

Wenn Sie auf das Problem der Hardware-Kompatibilität stoßen, wurde die Planung der Betriebssystem-Migration nicht ganzheitlich durchgeführt. Wollen Sie auf ein neues Betriebssystem migrieren und Ihre kritischen Unternehmensprozesse auch zukünftig ohne Komplikationen durchführen können, dann kommen Sie um neue Hardware nicht mehr herum.

Stolperstein #2: Software-Kompatibilität

Die auf Ihrem Server eingesetzte Drittanbieter-Software ist nicht kompatibel zur neuen Betriebssystemversion oder wurde bei der Planung nicht betrachtet. Auch dieses Szenario sehen wir immer noch relativ häufig in Unternehmen. Wurde die Software-Kompatibilität bei der Planung des Betriebssystem-Wechsels nicht ausreichend berücksichtigt, ist dies oft der Grund für Zeitverzögerungen und explodierende Kosten.

Stolperstein #3: Fehlendes Knowhow

Sie haben kein ausreichendes Knowhow zur Hand, um eine reibungslose Migration Ihres Betriebssystems durchzuführen.

Zum Teil wird der Technologiesprung unterschätzt, der mit einer neuen Version des Betriebssystems einhergeht. Wenn Ihnen hier das Knowhow fehlt, müssen Sie es sich teuer einkaufen oder unter Umständen längere Migrations- und damit Ausfallzeiten der Systeme in Kauf nehmen. Das Risiko für Fehler ist hoch.

Stolperstein #4: Unzureichende Ressourcen

„Das kann man mal so nebenher machen!“

Eine Serverstruktur in einem Unternehmen ist im Optimalfall ein fein justiertes System aus vielen Komponenten mit diversen Abhängigkeiten. Diese gilt es zu überblicken und den Migrationsprozess mit ausreichend Ressourcen (Zeit, Personal, Budget) zu planen.

Stolperstein #5: Fehlendes Backup

„Ein Backup der Systeme ist nicht notwendig.“

Für den Fall, dass ein Betriebssystem-Wechsel schiefgeht, benötigen Sie unbedingt ein Backup unmittelbar vor der Durchführung der Migration. Wenn Sie kein Backup haben, verlieren Sie im schlimmsten Fall nicht nur Daten, sondern auch Strukturen, die Sie nicht wiederherstellen können.

Unsere Vorgehensweise für eine durchdachte und reibungslose Betriebssystem-Migration

Diese acht Schritte helfen Ihnen dabei, den Wechsel Ihres Betriebssystems ganzheitlich zu planen – ohne böse Überraschungen.

Und jetzt viel Erfolg bei Ihrer Betriebssystem-Migration!

Benötigen Sie Unterstützung bei der Migration Ihres Betriebssystems oder haben Sie Fragen zu unserer Vorgehensweise? Dann melden Sie sich bei uns, wir helfen gerne weiter.

Marcel Heyne - Rewion GmbH

geschrieben von Marcel Heyne

Manager IT Services & Business Consultant

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